Die Offsite-Theorie

Wer Seo hört, denkt an Linkaufbau. Mehr eingehende Links bedeuten im Umkehrschluss mehr Empfehlungen. Möglichst viele Links stehen in der Seo-Welt für optimale Positionen in den Suchmaschinen. Doch dieser Theorie wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die Google-Updates der letzten Jahre haben die Strukturen der Seo-Welt aufgewühlt. Google unterscheidet-noch mehr als früher- zwischen Links aus „guter Nachbarschaft“ und Links aus „schlechter Nachbarschaft“. Die Links aus „schlechter Nachbarschaft“ schaden dem Ranking seither nachhaltig. Der Inhalt der Seiten erfuhr somit eine enorme Aufwertung und Onsite-Optimierungen haben eine Gewichtung wie nie zuvor.

Onsite-Maßnahmen

In diesem Blog-Beitrag widmen wir uns den technischen und inhaltlichen Seo-Kriterien. Ihr könnt diese Maßnahmen selbst umsetzen und somit bares Geld sparen. Wie diese Onsite-Optimierungen funktionieren ist kein Geheimnis, Google selbst stellt eine ausführliche Anleitung in den Webmastertools zur Verfügung. Keine Sorge, unser Blogbeitrag endet nicht mit der Aufforderung die Google Webmastertools zu studieren. Aber ihr müsst euch im Klaren darüber sein, dass eine ordentliche Onsite-Optimierung viele Arbeitsstunden verlangt und nicht in einigen Stunden abgearbeitet werden kann. Gerade bei regionalen Suchanfragen ist der Wettbewerb meist kaum vorhanden, so dass hier die Onsite-Optimierung sehr hohe Erfolgschancen hat. Der richtige Content, die richtigen Meta-Informationen und technische Daten bringen meist schon den gewünschten Erfolg mit sich.

1. Keywords im Titel, Meta-Beschreibung und Url

Unter welchen Keywords möchtet ihr gefunden werden? Genau diese müsst ihr unbedingt in den Titel, die Meta-Beschreibung und die Url packen! Im Text-Content müssen eure Keywords natürlich ebenso vorkommen. Bitte beachtet hierbei noch unbedingt, dass ihr einzigartig seid, der Inhalt von Titel, Meta-Beschreibung und Url muss sich vorteilshaft von der Konkurrenz abheben.

2. Suchbegriffe als Überschriften

Die Suchmaschinen stöbern im Code nach hervorgehobenen Formatierungen. Also nutzt unbedingt Überschriften (<h1>, <h2>), unterstreicht und fettet diese! Versucht zudem die Überschriften mit Keywords zu versehen. Was für den Mensch als wichtig markiert wird, wird von der Suchmaschine auch als solches erkannt.

3. Content für den User produzieren

Mit jedem Update schafft es Google die Qualität der Inhalte besser bewerten zu können. Betreiber von seriösen Websites haben also immer bessere Karten. Seriöse Website-Betreiber haben laut Google vertrauensvolle, hilfreiche, informative und kompetente Inhalte auf Ihren Webseiten. Natürlich zählen dazu eine möglichst fehlerfreie Rechtschreibung und die Einzigartigkeit der Inhalte. Trotzdem müsst ihr darauf achten, die Balance zwischen den menschlichen Interessen und denen der Suchmaschinen zu finden. Während die User von Details schnell gelangweilt sind, ist es für die Suchmaschine eine Garantie für einen sauber erarbeiteten Inhalt. Also muss guter Content genug (Detail)Informationen für die Suchmaschine bieten und trotzdem übersichtlich und leicht lesbar bzw. verständlich für den User gestaltet werden.

4. HTML-Content-Verhältnis

Die Suchmaschine bewertet das Verhältnis zwischen Inhalt und Quellcode, der für die Bereitstellung des Inhalts benötigt wird. Produziert eure Website also viel Quellcode und wenig Inhalt hat dies negative Auswirkungen.

Ausblick

Auch wenn die Onpage-Optimierungen einige Zeit in Anspruch nehmen und ihr nicht sofort das gewünschte Ergebnis erhaltet, bitte bleibt dran! Seo-Maßnahmen und gerade die Onpage-Optimierungen liefern sehr nachhaltige Ergebnisse, die leider manchmal etwas länger auf sich warten lassen.